Tellington TTouch

Um die Arbeit mit dem TTouch zu erklären, beginnen wir mit unserer ersten Erfahrung, an der wir Sie gern teilhaben lassen möchten.

Unsere Familienkatze "Gremlin" wurde, nur wenige Wochen alt, in einer Mülltonne gefunden. Nach etwas päppeln entwickelte sie sich zu einer amüsanten Hauskatze, die nur eines nicht wollte, kuscheln. Nein, Gremlin blieb lieber auf Distanz.

Und genau hier startet unsere offizielle Geschichte mit dem Tellington TTouch. Denn der hat die Katze massiv verändert und uns nachhaltig beeindruckt. Nach einer einzigen TTouch-Sitzung, kam Gremlin am folgenden Abend zu uns auf die Couch und legte sich in Muttern's Schoß. In den darauf folgenden Wochen, mit weiteren Sitzungen, fand sie es plötzlich toll bei den Kindern im Bett zu schlafen und sich an sie zu kuscheln. Überhaupt war die Katze nun ganz nahe bei uns Menschen. Und das völlig freiwillig! :-)

  • Ruhe und Entspannug sind das Ziel
  • Tellington TTouch für Hunde
  • Tellington TTouch sorgt für Entspannung bei ihrem Hund
Warum funktioniert Tellington TTouch?

Die Bewegungen des Tellington TTouch wirken auf die Zellen der Haut und Unterhaut ein. Dabei leiten Rezeptoren den Sinnesreiz über Nervenfasern an das Gehirn weiter. Das Gehirn und der Körper sind untrennbar miteinander verbunden. Dadurch befinden sie sich in einem permanenten Austausch von Gedanken und Gefühlen. Das heißt, die Zellen werden fortlaufend vom Gehirn informiert und geben andersherum auch sämtliche Informationen, über das was ihnen widerfährt, an das Gehirn zurück.

Die kreisenden Bewegungen des Tellington TTouches werden in 1 1/4 Kreisen mit der Hand ausgeführt. Dadurch aktivieren sie das parasympathische Nervensystem. So werden – messbar – der Blutdruck, Herzschlag und die Atemfrequenz ins Gleichgewicht gebracht. Stress wird reduziert und der Körper kann sich entspannen.

So konnten wir bei unserer brummigen Katze dafür sorgen, dass die entsprechende Blockade im Körper gelöst wurde und sie sich entspannen konnte. Die Erfahrung in einer Mülltonne entsorgt zu werden, kann sich eben doch ganz unterschiedlich äußern.

Die Bodenarbeit

Die Bodenarbeit, auch Lernparcours genannt, fördert Kommunikation, Koordination und Balance zwischen Hund und Mensch.

Die Bodenhindernisse sind einfach und eher leicht. Entscheidend ist hier, wie sie ausgeführt werden – langsam, bewusst und mit sehr viel Achtsamkeit. Das heißt, auch wenn sie zum Teil aussehen wie ein Agillity Parcours, so ist die Aufgabe hier eine völlig andere.

So manch ein Hund steht beim Lernparcours vor einer sehr großen Herausforderung. Hier braucht er oft die Hilfe seines Menschen. Mindestens zwei Führpunkte am Hund ermöglichen eine feinere Signalgebung und helfen ihm seinen Körper anders als gewohnheitsmäßig zu benutzen.

  • Ein Hund im Lernparcour
  • Koordination als Ziel von Tellington TTouch
  • Der Hund wird durch das Labyrinth geführt
Was können wir mit der Kombination aus TTouch und Bodenarbeit machen?
  • Stress mindern/beseitigen
  • Selbstvertrauen stärken 
  • Alternativen zur Angst/Aggressionsbewältigung erlernen 
  • Impulskontrolle/Selbstbeherrschung schulen
  • körperliche Beschwerden lindern (zB. nach Operationen) oder bei chronischen Gelenkserkrankungen)
  • Berührungsängste lindern

Und vieles mehr! Zusätzliche Informationen können Sie auch in unserem Blogeintrag Tellington TTouch – eine Kurzeinführung finden.

Für Informationen zu unseren verschiedenen TTouch Seminaren, schauen Sie auf unserer Infoseite vorbei. Bei Fragen zu TTouch-Einzelstunden, nutzen Sie einfach unser Kontaktformular.